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7 Dinge, an die du denken musst, bevor du mit deinem Shopify Shop live gehst

Dein Shopify Shop sieht grandios aus, alle Produkte sind hochgeladen und du willst nach all der harten Arbeit endlich live gehen und Umsatz scheffeln. 

Eine Frage geht dir allerdings immer wieder durch den Kopf: “Habe ich etwas Wichtiges vergessen?”

Verständlich, denn ein eigenes Online-Business zu starten ist aufwendig. Alle Schritte im Kopf zu haben schafft niemand, außer vielleicht Wunderkind Elon Musk himself.

Deswegen sind Checklisten so großartig: einfach Schritt für Schritt durchgehen, organisiert bleiben und Häkchen machen.

Wir haben in diesem Artikel 7 wichtige Schritte zusammengefasst, an die du vor deinem Live-Gang unbedingt denken musst.

Unsere vollständige Shopify Launch Checklist erhältst du direkt hier! Auf 17 kostenlosen PDF-Seiten findest du 10 weitere wichtige Punkte, damit der Start deines Shops reibungslos über die Bühne geht. 

Los geht’s!

1. Domain kaufen & verbinden

Wenn du Umsatz machen möchtest, benötigst du das Vertrauen deiner Kundinnen und Kunden. Dazu gehört auf jeden Fall eine individuelle Domain, die deine Marke repräsentiert. Buchstabensalat in der Adressleiste, der kaum etwas aussagt, ist wenig vertrauenswürdig.

Prinzipiell hast du 3 Möglichkeiten: du kannst eine Domain direkt bei Shopify kaufen, eine Domain eines Drittanbieters übertragen oder diese mit Shopify verbinden.

Wir empfehlen die zuletzt genannte Variante. Warum und wie du eine eigene Domain mit Shopify verbindest, erfährst du in unserem kostenlosen Video-Tutorial oder unserem Blog.

→ Ab zum Video: So verbindest du deine Domain mit Shopify

→ Ab zum Blog-Artikel: Deine Domain mit Shopify verbinden

2. Wichtige Seiten erstellen & sichtbar machen

Zur Grundausstattung eines jeden Online Shops gehören einige wichtige Seiten, die Kundinnen und Kunden helfen sollen und von ihnen auch erwartet werden. Hierzu gehören:

Eine “Über uns”-Seite

Hier kannst du deinem Shop Persönlichkeit und eine Hintergrund-Story verleihen. Arbeite mit anschaulichen Bildern und erkläre der Welt wer du bist, was du tust und warum du es tust. Sprich über die Besonderheit deiner Produkte, wecke Emotionen und sei kreativ. Das schafft Vertrauen und zeigt, dass dein Store real ist.

Kontaktmöglichkeiten

Erstelle eine Kontaktseite und zeige deinen Kundinnen und Kunden, wie sie dich erreichen können. Dazu gehört in jedem Fall eine Support-E-Mail-Adresse und ein Kontaktformular. Wer es ganz persönlich mag, kann auch seine Geschäfts-Telefonnummer angeben.

FAQs

Gerade, wenn du neu am Markt bist, könnte dein Produkt bei deiner Zielgruppe viele Fragen aufwerfen. Um dem vorweg zu greifen, helfen dir die “Frequently Asked Questions”. Das sind Fragen, die erwartungsgemäß häufig gestellt werden. Erstelle dafür eine eigene Seite und beantworte die wichtigsten Fragen zu deinem Unternehmen und Produkt bereits selbst.

Der letzte Schritt: baue die erstellten Seiten in deine Menü-Navigation ein, damit Kunden sie einfach finden. Wie du deine Navigation bearbeitest, zeigen wir dir im nachfolgenden Video.

→ Ab zum Video: So bearbeitest du deine Menü-Navigation

3. Social Media Profile einbinden

Wenn du mit deinem Business auch auf Social Media aktiv bist, lasse es die Welt wissen! Ob Facebook, Instagram, Twitter oder Pinterest – du kannst deine Accounts ganz einfach in deinem Store einbinden. Dazu gehst du einfach in die Theme-Einstellungen zum Punkt “Social Media”. Oder du schaust unser Video.

→ Ab zum Video: So fügst du deine Social Media Accounts deinem Shop hinzu

Diese Unternehmen schwören auf Shopify als Shop-Lösung

Sorge unbedingt dafür, dass dein Shop rechtssicher ist. Dazu gehören die Rechtstexte Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGBs), Versandbedingungen, Widerrufsbelehrung, Datenschutzerklärung und Impressum.

Füge alle Rechtstexte unter “Rechtliches” im Shopify Admin-Bereich ein. Hierdurch werden diese automatisch im Fußzeilenmenü (“Footer”) des Checkouts angezeigt. Erstelle dann für jeden Rechtstext eine eigene Seite, die du dann manuell im Footer verlinkst.

Ein kostenloses Tool zur Erstellung von Rechtstexten wird von Trusted Shops angeboten.

→ Ab zum Tool: Kostenlos Rechtstexte für Online Shop erstellen

Viele Händler nutzen die Angebote der IT Rechtskanzlei oder des Händlerbunds, um sich rechtlich abzusichern. Entscheide selbst, ob die Angebote zu dir passen.

5. DSGVO-konformes Cookie-Consent-Tool installieren

Cookie-Banner werden von vielen Website-Besuchern zwar als störend empfunden, wenn du aber nicht abgemahnt oder gar mit einem Bußgeld belegt werden willst, kommst du an einem DSGVO-konformen Tool nicht vorbei. DSGVO steht für Datenschutz-Grundverordnung und regelt in der Europäischen Union die Verarbeitung personenbezogener Daten.

Ein einzelnes Banner, der auf die Nutzung von Cookies hinweist, reicht dabei nicht aus. Für den Website-Betrieb nicht essenzielle Cookies bedürfen der expliziten Zustimmung des Besuchers und dürfen nicht voreingestellt sein. Dazu gehören auch Cookies, die von Tracking Tools wie dem Facebook Pixel oder Google Analytics verwendet werden. Und ohne Tracking geht’s im E-Commerce nicht!

Der Shopify App Store hat viele Cookie-Apps, aber nur wenige von ihnen erfüllen tatsächlich alle Regeln der DSGVO.

Eine zuverlässige, rechtssichere und relativ günstige ($2,99 pro Monat im Shopify Basisplan) App, ist GDPR Legal Cookie von beeclever.

→ Ab zur App-Empfehlung: GDPR Legal Cookie von beeclever

Eine kostenlose App, welche die DSGVO erfüllt, ist GDPR/CCPA + Cookie Management von iSenseLabs. Hier müsst ihr im Free-Plan aber auf benutzerdefiniertes Design verzichten.

→ Ab zur App-Empfehlung: GDPR/CCPA + Cookie Management von iSenseLabs

Darüber hinaus bietet Shopify selbst eine kostenlose App namens Customer Privacy Banner an. Diese ist noch nicht zu 100% rechtssicher. Wir behalten sie aber im Auge, da eine kostenlose, native Lösung von Shopify sicherlich die angenehmste Lösung für Shopify-Händler wäre.

→ Ab zur App-Empfehlung: Customer Privacy Banner

6. Titel & Metabeschreibung optimieren

Wir können es nicht oft genug betonen: ein professioneller Auftritt des Shops ist essenziell für den Erfolg. Dazu gehören auch die Darstellung in Suchmaschinen wie Google oder, wenn du Links deines Shops teilst.

Titel und Metabeschreibung entscheiden darüber, was in Suchmaschinen und bei geteilten Links als Vorschau angezeigt wird. Heißt für dich: optimieren!

Der Titel sollte dabei nicht länger als 50-60 Zeichen und die Metabeschreibung nicht länger als 150-160 Zeichen sein. Sonst werden Wörter in der Vorschau abgeschnitten. Außerdem solltest du beides um die wichtigsten Keywords anreichern, für die dein Shop in Suchmaschinen gefunden werden soll.

Optimieren kannst du beides im Adminbereich unter Onlineshop –> Konfigurationen; oder du schaust einfach unser Video und machst direkt mit.

→ Ab zum Video: So optimierst du Titel & Metabeschreibung für Suchmaschinen

7. Die richtigen Zahlungsmöglichkeiten einbinden

Du musst als Händler die richtigen Zahlungsmöglichkeiten anbieten, sonst springen deine Kunden ab. Wäre doch blöd, wo das Einrichten vieler Zahlungsmöglichkeiten in Shopify einfach und schnell geht.

Hier kommt Shopify Payments ins Spiel. Dies kannst du über deinen Adminbereich unter Einstellungen –> Zahlungen zu deinem Shop hinzufügen.

Unbedingt als Zahlungsmöglichkeiten aktivieren solltest du in Deutschland: Kreditkartenzahlung, Klarna Sofort (Sofortüberweisung), Klarna Rechnung (Kauf auf Rechnung) und PayPal.

Für die Leseratten unter euch haben wir hier einen Blogartikel zu Shopify Payments. Seid ihr eher visuell veranlagt, geht’s hier zu unserem Video-Tutorial. Hier gehen wir auch auf die verschiedenen Gebühren der Zahlungsmöglichkeiten ein.

→ Ab zum Artikel: Das ist Shopify Payments

→ Ab zum Video: So richtest du Shopify Payments ein

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